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Retro Review FROM BEYOND


Regie: Stuart Gordon
Darsteller: Jeffrey Combs
Buch: Stuart Gordon, Brian Yuzna
Verleih: MGM


Beim Gespann Stuart Gordon, Brian Yuzna und Jeffrey Combs dürften sofort Erinnerungen an die 1986er Schlachtplatte "Re-Animator" aufkommen, aber parallel zu dem Film drehte das oben erwähnte Trio "From Beyond", eine nicht ganz unähnliche Mad-Scientist-Variante einer H.P. Lovecraft Vorlage.

Humans are such easy prey [Zitat]


Zwei Wissenschaftler öffnen mittels eines skurillen Aparates [natürlich bar jeder Erklärung] Das Tor zu einer anderen Welt und lösen damit eine brachiale Latex-Orgie aus. Der erste Wissenschaftler wird augenscheinlich durch ein riesiges Tentakelmonster seines Hauptes entledigt und in die andere Welt befördert, während sein Gehilfe in der Psychiatrie landet und dort mit seiner Geschichte vor weiteren Massakern warnen will.

What happened in there? It ate him! [Zitat]


Einfach unglaublich was Stuart Gordon mit From Beyond auf die Leinwand gezaubert hat, Latex und Innereien wo das Auge nur hinblickt, Mutationen die einen Vergleich mit John Carpenters "The Thing" standhalten können und ein Jeffrey Combs der einmal wieder völlig überzeugend im "fucked-up-mad-scientist" modus umherkriecht. Auch der Rest der Crew schreckt nicht vor Schleimbädern, Strapsen und weiterem, unfassbarem Wahnsinn zurück. From Beyond ist ein höchst unterhaltsames "Day of the Tentacle" meets "Half Life" Crossover und hat besonders was das Creature Design angeht die spätere Pop- und Filmkultur nachgiebig beeinflusst.

Let it happen, Crawford [Zitat]

Re-Animator und From Beyond sind wohl die beiden Schmuckstücke in der Filmografie Gordons und Yuznas, nach 1987 konnten beide nie wieder so souverän überzeugen. Hier noch der herrliche [→ Trailer]


Wertung 8/10 Eimern Grobgehacktes

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