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Review LAND OF THE LOST


Regie: Brad Silberling
Darsteller: Will Farrell, Danny McBride, Anna Friel
Buch: Chris Henchy, Dennis McNicholas
Verleih: Universal

Wissenschaftler Dr. Rick Marshall [Will Ferrell], seine Assistentin Holly [Anna Friel] und Outdoor-Freak Will [Danny McBride] werden auf unfassbare Weise zusammengeführt: die Drei finden sich urplötzlich in einer Parallelwelt wieder die von Echsenwesen, Affenmenschen, Dinosauriern und Riesenhummern bevölkert wird. Es bleibt der Truppe nichts anderes übrig, als sich durch diese bunte Welt zu schlagen, einen Weg zurückzufinden und nebenbei die Vernichtung des gesamten Universums zu verhindern.

Fascinating, but terrifying [Zitat]

LAND OF LOST [→Trailer] protzt mit gigantischen Specialeffects, darunter ein hervorragend animierter T-Rex, eine Riesekrabbe und sehr gelungene Landschaften mit vielen kleinen Details [z.B. einem Ufo, Eiswagen und einer Kriegsgaleere]. Regisseur Brad Silberling [Lemony Snicket, City of Angels] hat eine recht gelungene Komödie inszeniert, die in etwa den selben B-Movie-Charme wie GALAXY QUEST versprüht. Will Farrell und Danny McBride bringen allerdings die Schäfchen mehr als einmal ins Trockene, denn die Treffequote der Gags und vor allem die Quantität könnte etwas höher sein, trotzdem funktioniert LAND OF THE LOST auch als sehr kurzweiliger Abenteuerfilm.
Einige Gags sind wirklich schräg und einzigartig [Stichwort: Riesenhummer] andere dann doch wieder recht platt. Erfreulich, dass Will Farrell den Zuschauer dann immer bei Laune hält, wenn die Story nachlässt und der Zuschauer kurz davor ist sich zu langweillen [Anfang zweite Hälfte]. Alles in Allem ist die Parodie der TV-Serie von 1974 recht gelungen, sehr unterhaltsam und besonders in 3D ein sehr bunter und fantasievoller Trip.


6,5 von 10 geknackten Riesenwalnüssen

Tipp: Zum Besonderen Genuss wird der Verzehr in einem 3D-Kino empfohlen!

Review AWAY WE GO


Regie: Sam Mendes
Darsteller: John Krasinski und Maya Rudolph
Buch: Dave Eggers und Vendela Vida
Verleih: Tobis [Deutschland]

AWAY WE GO [→Trailer] erzählt die Geschichte von Verona und Burt, einem jungen Pärchen, welches sich auf der Suche nach einem neuen Zuhause quer durch Amerika [respektive Kanada] bewegt, dabei von einer Episode in die nächste schlittert und dabei einen tiefen Einblick in den Mikrokosmos verschiedener Familienstrukturen erhält. Diese Episoden bewegen sich dabei zwischen einem komischen bis hin zu einem melancholischen Unterton.

Are we Fuck-ups? [Zitat]

Sehr ungewöhnlich, dass es sich hierbei um einen Film von Sam Mendes handelt, waren seine Werke bis dato doch sehr komplex angelegt und bis ins kleinste Detail geplant. Sein Filme vermittelten bisher einen sehr epischen und "großen" Eindruck - auch wenn die angesprochenen Themen immer sehr ähnlich waren, z.b der Mikrokosmos "Familie" [Revolutionary Road, Road to Perdition] oder der Makrokosmos "Gesellschaft" [American Beauty]. Während den Dreharbeiten zu „Revolutionary Road“ erhielt Mendes das Drehbuch des Ehepaares Dave Eggers und Vendela Vida und es scheint, als ob die kurze Entstehungsphase und das knappe Budget dem Film sehr gut getan haben.
Durch das sehr symphatische Schauspiel von John Krasinski und Maya Rudolph wird der Eindruck der kleinen Familie perfekt vermittelt, aber auch die ungewohnt lockere Inszenierung passt sehr gut zu der Selbstfindungsthematik. Kleinere Nebenrollen wurden mit Schauspielern wie Jeff Daniels oder Maggie Gyllenhall sehr gut gewählt. AWAY WE GO versprüht den kreativen Charme eines Erstlingswerkes wie etwa dem grandiosen "Garden State", was nicht zuletzt auch dem tollen Soundtrack Alexi Murdochs zu verdanken ist.


Wertung: 9/10
Ein sehr großer, kleiner Film über das Abenteuer Familie.

Trailer zu VAN DIEMENS LAND


Hier der [→Trailer] zu VAN DIEMENS LAND, einem Horrorfilm der auf den Erlebnissen des Australiers Alexander Pearce beruht. Thematisch sehr eng verwand mit dem Kannibalen-Thriller "Ravenous" eine Review folgt demnächst.

Neuer Trailer zu SHUTTER ISLAND


Hier kommt der neue Trailer zum ersten Horrorfilm von Martin Scorsese. Leonardo di Caprio spielt in der Adaption des Autors Dennis Lehane [Mystic River] einen Polizisten der auf einer rätselhaften Insel Ermittlungen durchführen muss.[→Trailer] Sieht sehr spannend aus, ein großes Lob an das Sounddesign und den Schnitt des Trailers!

Trailer zum Remake von The Crazies


Frisch vom Schneidetisch kommt hier der Trailer zum Remake von George A. Romeros Horroklassikers "The Crazies". Sieht sehr vielversprechend aus, bei "Dawn of the Dead" gelang das Remake schon auf einem sehr hohen Niveau, also kann mir hier durchaus gespannt sein! Viel Spass beim [→Trailer]

PALAST das Magazin

Palast No.5 | Animeserien


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Palast No.3 | Studio Ghibli


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Viel Spass bei der ersten Ausgabe des Palastmagazines.

Review DIE NACKTE WAHRHEIT


Regie: Robert Luketic
Darsteller: Gerald Butler, Katherine Heigl
Buch: Michael Pertwee
Verleih: Universal

Screwball- Komödien aus Zeiten von Doris Day lebten größtenteils von der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Gegeben sind: Vorhersehbarkeit der Story und ein Hollywoodtypischer Ablauf nach dem Motto „Zuerst hassen sie sich, sobald aber die letzten 20 Minuten des Filmes anbrechen, verlieben sie sich auf Knopfdruck um das Publikum mit einem zuckersüßen Geschmack auf der Zunge in ihr Zuhause zu entlassen. „Die nackte Wahrheit“ [→Trailer] steht sozusagen voll und ganz in der Tradition dieses oben genannten Phänomens. Abby lernt den Chauvinisten Mike kennen und muss sich an ihrem Arbeitsplatz [Fernsehstudio] mit ihm arrangieren. Zunächst hasst sie ihn für seine groben Sichtweisen zum Balg-Ritual zwischen Männlein und Weiblein - aber [Oh Wunder!] auch Mike hat liebenswerte Seiten und die beiden entpuppen sich als ultimatives Traumpaar.

Männer hassen es kritisiert zu werden [Zitat]

„The Ugly Truth“ ist an genau den Momenten am Größten, in denen sich Gerald Butler und Katherine Heigl ungeniert anzicken dürfen. Der Rest des Filmes ist vollkommen hinfällig, jede Episode von „How I met your Mother“ hat mehr Gehalt und Esprit, alleine die letzten 30 Minuten bedienen wieder einmal den völlig vorhersehbaren und ärgerlichen Hollywoodverlauf [Liebe, Krise, Happy End]. Regisseur Robert Luketic hat nach seinem amüsanten Debüt [Legally Blonde] ausschließlich 0815 Fliesbandware produziert - hier macht er keine Ausnahme. Der Zuschauer erfährt 90 Minuten völlig glatt geschliffene, überraschungsfreie und herzschonende Standard-Unterhaltung. Katherine Heigl weiß in ihrer Rolle als zunächst kühle und kontrollsüchtige TV-Dame zu überzeugen, aber „The Ugly Truth“ ist eine wahre Spielwiese für Gerald Butler, man fragt sich allerdings, warum sich der gebürtige Schotte [300, PS: I love You] mit solch schnöden Gehaltsschecks zufrieden gibt und nicht mal wieder einen anständigen Film dreht.


4 von 10 abgesetzten Wetterfröschen
Vorhersehbare Formelware, in den Folterkeller damit!

Review THE TAKING OF PELHAM 123


Regie: Tony Scott
Darsteller: Denzel Washington, John Travolta
Buch: Brian Helgeland
Verleih: Sony

Bei "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" [→Trailer] handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen Thrillers mit Walther Matthau und Jerry Stiller. In der neuen Version erzählt Regisseur Tony Scott [True Romance, Top Gun] die Geschichte einer U-Bahn Entführung und dem daraus resultierenden Chaos in dem sich Denzel Washington und John Travolta ein spannende Wortduell liefern dürfen. Pelham 123 erfindet dabei das Rad keinesfalls neu, im Gegenteil - man bewegt sich auf ausgtrampelten Pfaden und zahlreiche Klischees werden in viel zu hektischen und bunten Bildern erzählt.

Wir sind vom gleichen Schlag [Zitat]

Dennoch entwickelt sich in dem lauten Getöse ein recht spannendes Duell zwischen dem Entführer und der Verhandlunsfraktion. Travolta und Washingtons Verdienst ist es dabei, dass Pelham 123 trotz der recht konventionellen und weitgehend überaschungsfreien Story zu unterhalten weiss. Nebenrollen wurden recht prominent besetzt z.B. mit James Gandolfini [Sopranos] und John Toturro, letzterer scheint momentan gerade ein Händchen für flache Mainstreamkracher zu haben, überzeute er früher in grandiosen Filmen wie "Barton Fink" so spielt er in der letzten Zeit nur noch in üblen Machwerke wie z.B."Transformers".

Die U-Bahn ist mein Leben [Zitat]

Tony Scott hat große Filme wie "Last Boyscout" oder den meisterhaften Vampirthirller "Begierde" mit David Bowie zu verantworten. Sein neuester Film läßt jedoch Innovationen gänzlich vermissen und wirkt [verstärkt durch seine hektische Clip-Ästhetik] sehr stereotyp. Alles in Allem ein solider Film mit dem Beigeschmack von "Negotiator", "Speed" oder anderen Entführungsthrillren dieser Art. Nicht wirklich mißlungen nur eben schon in 1000 Varianten dagewesen, daher folgende Wertung:


5/10 entgleiste Züge mit erhöhtem Bierfaktor