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UNDER THE MOUNTAIN


Regie: Jonathan King
Buch: Jonathan King
Darsteller: Matt Gillanders, Bruce Hopkins, Sam Neill

Man stelle sich Folgendes vor: PHANTASM trifft INVADERS FROM MARS, angereichert mit einer Prise Stephen King. Auf dem Papier liest sich diese Kombination recht unterhaltsam, und auch die gesamten äusseren Umstände sprechen für ein ambitioniertes Projekt: Effekte von WETA [LORD OF THE RINGS], ein bekannter Darsteller [Sam Neill aus EVENT HORIZON und DAYBREAKERS] und das ganze spielt dann auch noch im schönen Neuseeland...

Ein Sci-fi-Blockbuster aus Neuseeland?

Das ist dann leider doch zu schön um wahr zu sein, bereits nach der 5. Filmminute wünscht man sich eine Alieninvasion, welche die beiden schrecklich unbegabten und sichtlich überforderten Hauptdarsteller auf einen anderen [möglichst fernen!] Planeten verschleppt. Leider kommen noch viele andere Peinlichkeiten hinzu, die den Film völlig ungeniesbar machen: Die Dialoge bewegen sich meist unterhalb der Pornofilm-Dialog-Grenze, die Story ist gelinde gesagt: "Alienkacke" und [jetzt das Schlimmste!] Sam Neill bietet die mit Lichtjahre-Abstand mieseste Performance seiner Laufbahn.

Ein Desaster ohne Einschränkungen!

Das Design der Kreaturen ist munter [und auch sehr frech!] von PHANTASM bis ALIEN zusammengeklaut, was aber zu verschmerzen gewesen wäre, wenn nicht auch noch das Ende regelrecht Brechreiz verursachen würde. Das Einzige was als halbwegs gelungen bezeichnet werden könnte, ist die technische Ausführung der Effekte, dort bewegt sich der Film wirklich auf solidem B-Niveau, aber ansonsten ist UNDER THE MOUNTAIN aufgrund seiner mieserablen Schauspieler und wirklich abgefahren mülltonnen-gerechten Story fast schon wieder eine Empfehlung wert, man muss es gesehen haben um es zu glauben.


1/10 Motherfuckers from Space

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