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DIE HIGHLIGHTS 2011


Das Kinojahr 2011... aus persönlicher Sicht muss ich die US-Produzenten von AMC und HBO verfluchen, denn diese hielten mich mit ihren TV-Drogen viel zu oft vom Genuss des ein oder anderen Kinofilmes ab, dennoch gab es einige einschneidenden Kinoerlebnisse 2011, welche in der folgenden Liste [ungeordnet!] nachzulesen sind.


GEWINNSPIEL: Traditionell verantstaltet der Palast ein kleines Gewinnspiel, dieses Mal mit drei [!] Preisen: Gewinnt das wunderschöne Bluray-Steelbook von SUPER 8, die DVD/Bluray-Combo von 127 HOURS und DVD/Bluray-Combo von BLACK SWAN. Um teilzunehmen müsst ihr bis zum 10.1.12 eure fünf persönlichen Jahreshighlights [mit kurzer, aber knackiger Begründung] posten. Ich freue mich besonders über Filme welche sich NICHT in der Liste befinden!


DIE HIGHLIGHTS 2011:


TREE OF LIFE
Ein Gedicht von einem Film, Terrence Malick erzählt von der Entstehung der Welt und dem fragilen Mikrokosmos einer Familie. Abgesehen davon dass der Film auf eine wunderbare Erzählform setzt, faszinieren die ästhetischen Bilder über alle Maßen.



MELANCHOLIA
Dunkel und Düster: Lars von Trier lässt die Welt mit einem lauten Knall untergehen, achja: danach rast auch noch ein ganzer Planet auf die Erde zu.



POETRY
Brillianter Film von Lee Chan Dong, eine alte Dame ordnet ihre Karten sozusagen neu und entdeckt die Kraft der Poesie. Eigentlich schon 2010 in Korea erschienen, international aber erst 2011 verwertet, daher in dieser Liste.



TRUE GRIT
Ein epischer Western mit einem jungen Mädchen in der Hauptrolle. Klingt ungewohnt, ist aber schliesslich ein Film der Gebrüder Coen, daher fast schon wieder konventionell. Definitiv ganz großes Kino!



THE KING'S SPEECH
Ga-ga-ganz klarer Sieger der Herzen! Colin Firth als Stotterkönig überzeugt sogar absolute Royal-Muffel [wie mich!]



CONFESSIONS
Nach MEMORIES OF MATSUKO setzt Tetsuya Nakashima noch einen obendrauf: Vordergründig geht es zwar [mal wieder] um Rache, zwischen den Zeilen erfährt man aber sehr viel über die gegenwärtigen Defizite in der japanischen Gesellschaft. Inszeniert wie eine Atombombe!



127 HOURS
Sowohl Regisseur Danny Boyle als auch Schauspieler James Franco tragen dazu bei, dass sich dieser leichtfüssige und doch todernste Abenteurfilm in die Herzen der Zuschauer brennt.



THE FIGHTER
Regisseur David O. Russel nimmt sich bei der Inszenierung völlig zurück und bietet Christian Bale und Mark Wahlberg eine ideale Spielwiese für ihr schauspielrisches Talent. Das Ergebniss ist ein unkonventionelles und beindruckendes Familiendrama.



BLACK SWAN
Ein Horrorfilm, nein ein Film über Ballet, nein: Beides! Oder doch gar nichts von Beidem? Wie dem auch sei: Natalie Portmans Mutation zum "Black Swan" war definitiv eines der Highlights des Kinojahres 2011.



50/50
Ein warmherziger, ehrlicher Film der sich nicht davor scheut Themen wie Krankheit und Tod zu fokussieren, ohne dabei rührseelig zu werden. Spätestens nach diesem Film sollte man Joseph Gordon Levitt als neues Schauspieltalent ernstnehmen!



SUPER 8
Sympatischer Sci-Fi-Film aus der Sicht einiger Kinder die etwas erstaunliches vor die Linse ihrer Super8-Kamera bekommen!



HEREAFTER
Ein sensibler Film über das Leben nach dem Tod, überraschend facettenreich und erfreulich klischeefrei. Clint Eastwoods Regiekünste reifen wie ein guter Rotwein!



DRIVE
Nicolas Winding Refns bis an die Grenzen stilisierter Actionfilm mit brilliantem Soundtrack und einem ultracoolen Ryan Gosling. Bryan Cranston und Albert Brooks glänzen in kleinen aber feinen Nebenrollen.